Beraten und Begleiten
Relevanz des Themenfelds
Eine lernförderliche Beratung und Begleitung, die sich an den Bedarfen der Studierenden ausrichtet, den Kompetenzerwerb der Studierenden fördert und Studierende zielorientiert unterstützt, ist grundlegend für den Studienerfolg und damit – ergänzend zur Lehrveranstaltung – wesentlicher Bestandteil hochschulischer Lehre. Gleichzeitig erweitern Kompetenzen in der Beratung und Begleitung von Kolleginnen und Kollegen die eigene Professionalität, etwa durch kollegiale Fallberatung oder Peer-Coaching, und stärken die gemeinsame Lehrentwicklung im Hochschulkontext. Um sowohl Studierende als auch andere Lehrende lernförderlich beraten und begleiten zu können, bedarf es einer zeiteffizienten Organisation und Durchführung bei sogleich individueller, wertschätzender und empathischer Kommunikation. Zudem ist es wichtig, dass die Lehrperson im Rahmen der Möglichkeiten und Grenzen ihres hochschulischen Beratungskontexts agiert.
Im Themenfeld werden Lehrende angeleitet, Studierende (lern)zielorientiert, kompetenzorientiert und diversitätssensibel zu beraten und zu begleiten sowie Beratungsformate auf kollegialer Ebene wahrzunehmen.
Für das Zertifikat „Professionelle Lehrkompetenz für die Hochschule“ müssen mindestens 16 AE (1 AE = 45 Minuten) im Themenfeld absolviert werden.
Richtlernziel des Themenfelds
Nach Absolvieren des Themenfelds können Lehrende Studierende sowie andere Lehrende (lern)zielorientiert, kompetenzorientiert und diversitätssensibel beraten und begleiten.
Lernziele des Themenfelds
Lehrende können…
- Beratungs- und Begleitungskontexte identifizieren.
- lernförderliche Beratungs- und Begleitungskonzepte entwickeln.
- unterschiedliche Rollen, Haltungen und Verantwortungen im Beratungs- und Begleitungsprozess bedarfsorientiert einnehmen.
- einen Beratungs- und Begleitungsprozess zeiteffizient organisieren sowie durchführen.
- ein Beratungsgespräch individuell, wertschätzend und empathisch führen.
- studentischer Passivität im Beratungs- und Begleitungsprozess differenziert und sowohl kommunikativ als auch methodisch begegnen.
- kollegiale Beratungsprozesse reflektiert gestalten und zur Weiterentwicklung der eigenen Lehre und der gemeinsamen Lehrentwicklung im Hochschulkontext beitragen.
© HD NRW / Stand Februar 2026











