Lehren und Lernen
Relevanz des Themenfelds
Die Qualität und die Wirksamkeit von Lehr-/Lernprozessen hängen maßgeblich davon ab, wie Lehrende ihre Veranstaltungen gestalten und welche Rollen und Haltungen sie im Lehr-/Lernprozess einnehmen. Die enge Verzahnung von Lehren und Lernen erfordert ein Verständnis für die Abläufe, Bedingungen und Herausforderungen, die das Lernen (junger) Erwachsener im Studium prägen. Lehrende stehen vor der Aufgabe, Lernumgebungen zu schaffen, die aktivieren, motivieren und zur Teilhabe anregen. Gleichzeitig sind sie gefordert, mit Heterogenität, schwierigen Situationen und sich wandelnden Anforderungen souverän umzugehen.
Im Themenfeld werden Lehrende angeleitet, Lehr-/Lernprozesse lernzielorientiert, kompetenzorientiert und diversitätssensibel zu planen, zu gestalten und zu reflektieren.
Für das Zertifikat „Professionelle Lehrkompetenz für die Hochschule“ müssen mindestens 60 AE (1 AE = 45 Minuten) im Themenfeld absolviert werden.
Richtlernziel des Themenfelds
Nach Absolvieren des Themenfelds können Lehrende Lehr-/Lernprozesse lernzielorientiert, kompetenzorientiert und diversitätssensibel planen, gestalten und reflektieren.
Lernziele des Themenfelds
Lehrende können…
- Kriterien guter Lehre analysieren und auf ihre Lehrpraxis übertragen.
- kompetenzorientierte Lernziele formulieren und transparent machen.
- Lehrveranstaltungen zielorientiert und lernförderlich planen.
- aktivierende, motivierende und interaktive Methoden und (intermediale) Lernmaterialien passgenau für ihre synchronen und asynchronen Lehr-/Lernsituationen auswählen und anwenden.
- herausfordernde und schwierige Lehr-/Lernsituationen identifizieren, analysieren und individuelle Lösungsansätze entwickeln.
- ihre Rollen und Haltungen unter Berücksichtigung institutioneller, kollegialer und studentischer Erwartungen reflektieren und diese transparent kommunizieren.
© HD NRW / Stand Februar 2026











