Workshops 2026
Mittwoch, 9. September 2026 – Gut geplant in die Lehre

Lehre planen im Design Sprint
Planungscamp
Team Bereich Hochschuldidaktik
Der Einstieg in die Hochschullehre bringt viele Fragen mit sich: Wie gestalte ich den roten Faden in meiner Lehrveranstaltung? Wie motiviere ich meine Studierenden? Wie schaffe ich eine positive Lernatmosphäre mit einer guten Beteiligung? …
Klar ist: Gute Lehre will geplant sein – und das müssen Sie nicht allein. Im Planungscamp „Lehre planen im Design Sprint“ entwickeln wir im Anschluss an die Keynote gemeinsam und Schritt für Schritt konkrete Lehrszenarien, die auf typische Herausforderungen in Ihrer Lehre angemessen reagieren. Ausgehend von der Analyse Ihrer Zielgruppe identifizieren wir typische Herausforderungen im Lehralltag und bringen deren Kernprobleme auf den Punkt.
Darauf aufbauend lernen Sie praxiserprobte Werkzeuge und passende Lehrmethoden kennen, mit denen Sie Ihre Lehrideen gezielt weiterentwickeln und direkt anwendbare Konzepte entwerfen können. Das Planungscamp bietet Raum zum Ausprobieren, Austauschen und Weiterdenken – ideal für alle, die neu in der Hochschullehre sind und ihre Lehre von Anfang an bewusst gestalten möchten.
Donnerstag, 10. September 2026 – Quer durch die Lehre – Parallele Workshops

Lehren mit Haltung: Die eigene(n) Rolle(n) bewusst gestalten
Workshop 01
Eva-Maria Schumacher (constructif, Baden-Baden)
In der Hochschullehre gibt es mannigfaltige Aufgaben und Rollen. Lehrende sind Planer*innen, Expert*innen, Organisator*innen, Moderator*innen, Prüfende, Lernbegleitung, Feedbackgebende und vieles mehr. Welche Rollen braucht es in Vorlesungen, Seminaren, Übungen & Co? Welche Rollen nehmen wir beim Betreuen und Beraten ein? Und welche Rolle spielen aktuell Large Language Modelle wie ChatGPT & Co?
In diesem Workshop werden wir uns zunächst einen Überblick verschaffen, was im Laufe eines Semesters an Rollen und Aufgaben auf Lehrende zukommen kann. Dann steigen wir in die Reflexion darüber ein: Welche Rollen wollen (oder müssen) wir einnehmen? Welche sind uns schon vertrauter oder (noch) unvertraut. Wie gestalten wir diese Rollen konkret? Welche Haltung und welches Selbstverständnis spiegeln sich darin wider? Am Ende steht bestenfalls Rollenklarheit: Was sehe ich als meine Jobs an und was nicht? Auf was kann ich schon bauen und was sind meine eigenen Lernfelder?

Professionell präsentieren in der Lehre
Workshop 02
Daniel Al-Kabbani (Creaversity, Paderborn)
Der Lehrvortrag hat auch 2026 seinen festen Platz in der universitären Lehre – wenn er gut gemacht ist. Doch wie gelingt es, Vorträge so zu gestalten, dass Studierende nicht nur zuhören, sondern Inhalte aktiv verarbeiten und nachhaltig lernen?
In diesem Workshop gehen wir dieser und weiteren konkreten Fragen nach: Wie sollte ein Vortrag aufgebaut sein? Welche Informationen eignen sich überhaupt für einen Lehrvortrag? Wie kann ein Vortrag optimal medial unterstützt werden? Wie können Aufmerksamkeit und Motivation der Studierenden aufrechterhalten werden?
Darüber hinaus diskutieren wir praxisnahe Fragen aus dem Lehralltag: Gibt es eine „richtige“ Länge für Vorträge – und unterscheidet sich diese bei Live-Situationen und Videos? Was ist von gängigen Faustregeln (z. B. maximal sieben Bullet Points pro Folie) zu halten? Und sollten Vortragsfolien Studierenden vorab zur Verfügung gestellt werden, oder nicht?
Anhand von praktischen Beispielen und theoretischen Impulsen diskutieren und erarbeiten wir zentrale Erfolgsfaktoren für wirksame Vorträge und Präsentationen. In einer individuellen Arbeitsphase planen Sie Ihr eigenes Präsentationsprojekt und erhalten dazu Feedback. Bringen Sie hierfür gern eigene Materialien aus Ihrer Lehre mit.

Interaktivität durch digitale Tools steigern
Workshop 03
Tobias R. Ortelt (Koordinator Digitale Lehre, TU Dortmund)
Sowohl klassische Präsenzlehre als auch digitale Lehre leben von der Interaktivität zwischen Lehrenden und Studierenden.
In diesem Workshop werden digitale Tools, wie Wooclap für Echtzeit-Feedback, Kahoot! als ein System mit einem Gamification-Ansatz und Miro als digitales Whiteboard vorgestellt. Im Mittelpunkt steht dabei jeweils die Steigerung von Interaktivität zwischen Lehrenden und Studierenden sowie den Studierenden untereinander. Wir werden die technischen und die didaktischen Aspekte dieser Tools erörtern. Gemeinsam werden wir Möglichkeiten, Grenzen und Gelingensbedingungen der Integration derartiger digitaler Tools in die eigene Lehrveranstaltung diskutieren und praktisch erproben.











